Dipl.-Ing. (FH) Architekt Nico Liersch | Börster Weg 169 - 45657 Recklinghausen | Tel. 0173 / 2934499

Umbau & Grundrissoptimierung

Bauen im Bestand: Ihre Immobilie wächst mit Ihren Bedürfnissen.

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Wenn sich das Leben ändert, muss das Haus folgen

Im Laufe der Zeit ändern sich die Bedürfnisse der Menschen und der Räumlichkeiten. Ein Gebäude ist statisch und muss dementsprechend angepasst und umgebaut werden. Die Kinder ziehen aus und schaffen unerwartete Freiräume, man wünscht sich ein vergrößertes Badezimmer oder möchte vorausschauend die Barrierefreiheit für das Alter einplanen, damit es später keine Schwierigkeiten gibt. Wir erwecken Ihre wertvolle Bausubstanz durch smarte Grundrissänderungen zu neuem Leben – Raumaufteilung und Bauphysik Hand in Hand.

Moderne Wohnkonzepte & Synergien

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Die offene Wohnküche

Früher war die Küche oft ein kleiner, abgeschlossener Raum, in dem separat gearbeitet wurde, während der Rest der Familie fernsah. Das hat sich geändert. Eine offene, kommunikative Wohnküche ist heute der Wunsch vieler Bauherren. Um dies zu realisieren, müssen häufig tragende Wände entfernt und nach statischer Berechnung durch Stahlträger (Abfangträger) ersetzt werden.

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Der Irrglaube der Wasserleitung

"Die Küche muss dorthin, wo das alte Rohr liegt." Ein großer Irrglaube, der oft zur Frustration führt! Die Schmutz- und Trinkwasserleitungen lassen sich fast immer problemlos an eine andere Position verlegen – sei es durch die Kellerräume oder den Anschluss an ein nahes Bad. Die Raumstruktur darf sich niemals einer Wasserleitung unterordnen. Primär steht Ihr Wunschraum im Vordergrund; wie das Wasser dorthin kommt, lösen wir bautechnisch.

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Synergien nutzen: Elektro & Fenster

Wenn bei einem Umbau der Staub und Dreck ohnehin entsteht, sollten Sie die Chance nutzen. Elektroinstallationen in Bestandsgebäuden sind teilweise stark veraltet und sollten in einem Zug erneuert werden. Gleiches gilt für die Fenster: Es macht keinen Sinn, erst ein Bad aufwendig neu zu fliesen, um Jahre später beim Fenstertausch festzustellen, dass beim Ausbau die mühsam verlegten Kacheln beschädigt werden und nicht mehr beschaffbar sind.

Wohlfühlen & Barrierefreiheit

Ein neues Bad bedeutet mehr als nur frische Fliesen. Bei diesem Sanierungsprojekt haben wir die alte, raumteilende Glaswand komplett entfernt, um ein weites, offenes Raumgefühl zu schaffen. Das neue Bad ist nicht nur eine optische Wohlfühloase, sondern wurde konsequent rollstuhlgerecht (DIN-Norm) eingeplant. So entsteht zukunftssichere Barrierefreiheit, ohne Kompromisse beim Design einzugehen.

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Visualisierung Bad Realität Skizze Bad

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Indirekte Beleuchtung
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2026

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Häufige Fragen zum Umbau

Brauche ich für einen Wanddurchbruch einen Bauantrag?

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Wenn es sich um eine tragende Wand handelt, greifen Sie in die Statik des Gebäudes ein. Je nach Gebäudeklasse und Umfang der Maßnahme kann hierfür in NRW ein Bauantrag oder zumindest eine statische Anzeige beim Bauamt erforderlich sein. Die statische Berechnung für den einzubauenden Abfangträger ist in jedem Fall gesetzlich zwingend vorgeschrieben.

Wann wird aus einem "Umbau" eine "Nutzungsänderung"?

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Eine formelle Nutzungsänderung liegt immer dann vor, wenn sich der bauordnungsrechtliche Zweck des Raumes ändert. Machen Sie beispielsweise aus einem alten Kellerraum ein neues Badezimmer oder einen Aufenthaltsraum (Büro/Schlafzimmer), ändert sich die Nutzung von "Nebenraum" zu "Hauptnutzfläche", was in der Regel einen Bauantrag erfordert.

Worauf muss ich bei der Barrierefreiheit achten?

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Ein weitsichtiger Umbau berücksichtigt bereits heute das Alter. Dazu gehören bodengleiche Duschen, ausreichende Türbreiten (mind. 90 cm), Wendekreise für Rollatoren im Bad und die Reduzierung von Schwellen. Oft lassen sich diese Punkte bei einer Grundrisssanierung ohne großen finanziellen Mehraufwand direkt mitplanen.

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Als regional verwurzeltes Architekturbüro mit über 25 Jahren Erfahrung betreue ich Bauherren im gesamten Ruhrgebiet und Münsterland – von meinem Standort in Recklinghausen aus unter anderem in Marl, Herten, Haltern am See, Datteln, Gelsenkirchen, Herne, Bochum, Duisburg, Essen, Dorsten und Krefeld.

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